• Warum empfiehlt sich in Namibia ein 4x4 Fahrzeug für Selbstfahrer Reisen?

    Die meisten der Strassen in Namibia – ein Land mit der 2,5 fachen Fläche
    Deutschlands – sind nicht geteert, sondern geschottert. Zwar sind diese
    Straßen in der Regel in sehr gutem Zustand und könnten auch mit einem
    „normalen“ PKW befahren werden, aber wegen der gewaltigen Distanzen des
    Landes verbringt man doch einige Zeit im Auto und es ist in Afrika immer mit
    Unvorhersehbarem zu rechnen. Es könnte eine Sandverwehung über einer Straße
    liegen, es könnte ein tieferes Schlagloch auftauchen, es könnte ein Teil des
    Straßenbelages - nach den zwar sehr seltenen, aber dann um so heftigeren -
    Regenfällen unterspült sein und von den gelegentlich über die Straße
    verlaufenden Bodensenken kann die ein oder andere mal tiefer als erwartet
    sein. Wenn es mal regnet, stehen manche Passagen und Wege knöcheltief unter
    Wasser – selbst in den Städten, da es wegen der seltenen Regenfälle sehr
    wenige Abflüsse gibt. Wenn der Staub auf der Straße nach kurzen Regenfällen
    feucht wird und es zudem windig war, bildet sich das berüchtigte so genannte
    „Wellblech“ oft über viele, viele km, kleine Bodenwellen in kurzem Abstand,
    die beim Überfahren jedes Fahrzeug ordentlich durchschütteln und zudem die
    Traktion erheblich beeinträchtigen.
    Weniger wegen des 4x4 Antriebes selbst, der in den seltensten Fällen oder
    nur auf ohnehin ausschließlich für 4x4 Fahrzeuge zugelassenen Routen hinzu
    geschaltet werden muss, aber vor allem wegen des hohen Radstandes und des
    größeren Reifenumfanges empfiehlt sich die Wahl eines robusten, und
    Geländegängigen Fahrzeuges in Namibia.

  • Warum mit einem Spezialisten buchen?

    Wir bringen Fachkenntnisse mit über die kein übliches Reisebüro verfügt. Da wir fast gar nicht die Produkte anderer Veranstalter anbieten und nahezu alle Produkte und Regionen aus eigener Hand kennen, stellen wir unsere Touren zu 90% selbst zusammen. Wir sind Veranstalter und nicht Makler fremder Produkte. Wir arbeiten direkt mit Partnern im jeweiligen Land. Unsere Expertise liegt in der Landeskenntnis. Die Inhaber sind aus Afrika, weitere Mitarbeiter haben mehrere Jahre dort gelebt, oder eben die Regionen seit vielen Jahren bereist. Uns eint die Begeisterung für den Kontinenten. Wir kennen die lokalen Verhältnisse, die meisten Unterkünfte und vor allem auch die Mentalität der Menschen. Wir können Ihnen Tipps zu Routen & sehenswerten Regionen geben, die vielleicht teilweise auch in Reiseführern zu finden sind. Aber wer liest einen Reiseführer ganz durch? Und woher weiß der Reiseführer ob das was für Sie ist? Im persönlichen Gespräch finden wir meistens schnell heraus ob das, was ein Kunde sich vorstellt durchführbar ist, wie man es ideal realisiert und können Dinge vorschlagen auf die ein Kunde selbst nie gekommen wären. Probieren Sie es aus.

  • Warum sollte man es unbedingt vermeiden, in Afrika nach Einbruch der Dunkelheit selbst zu fahren?

    Zunächst einmal, weil es einfach keinen Sinn macht - Sie möchten die
    herrlichen Landschaften und evtl. die Fauna darin erleben und sehen – und
    das geht bei Dunkelheit nicht. Zudem birgt das Fahren bei Dunkelheit viele
    Gefahren, die man aus Europa nicht kennt. Kleine Ortschaften entlang von
    Überlandstraßen sind als solche weder gekennzeichnet, noch nachts elektrisch
    beleuchtet, mitunter bemerkt man schon bei Tage erst spät, daß man gerade
    eine Ortschaft durchfährt, wenn die Hütten im Busch versteckt liegen. In
    Afrika spielt sich vieles auf der Straße ab, Fußgänger, Eselwagen (meist
    ohne Licht) sowie Nutz- und Wildtiere benutzen die Straßen genauso wie
    Autofahrer, in Wüstenregionen legen sich viele Tiere nachts gerne auf den
    von der Sonne tagsüber aufgewärmten Asphalt während der deutlich kühleren
    Nachttemperaturen. Die Ausschilderung für Abzweige sind oft nur durch ein
    kleines Schild am Wegrand gekennzeichnet, verpasst man diese, fährt man oft
    viele km in die falsche Richtung. Geplatzte Reifen von LKWs sowie verlorene
    Fracht bleiben oft viele Tage auf den Straßen liegen, diese sind als
    Hinderniss im Dunkeln schwer auszumachen. Baustellen sind nicht beleuchtet
    und auf Straßenschäden wird nicht immer hingewiesen.
    Planen Sie daher Ihre Etappen immer so, daß Sie mit Puffer für
    Eventualitäten bei Tageslicht Ihr Ziel erreichen.

  • Welche Netzspannung gibt es Afrika und welche Adapter werden benötigt?

    In den Reiseländern des südlichen, westlichen und östlichen Afrika liegt wie
    in Europa 220 Volt an. In der Regel sind es dreipolige Dosen, Adapter dafür
    gibt es schon in Deutschland z.B. an Flughäfen zu kaufen für kleines Geld,
    viele Unterkünfte haben Adapter für die Herkunftsländer der Gäste auch
    vorrätig, ebenso gibt es die Adapter vor Ort auf Straßenmärkten oder in
    Läden zu kaufen. Stromausfälle können je nach Land vorkommen, zudem erzeugen
    abgelegene Unterkünfte Ihren Strom via Solar-, Wasser-, Wind- oder
    Generatorbetrieb selbst, mitunter ist die Verfügbarkeit von Strom bei diesen
    auf einige vorab festgelegte Stunden am Tag begrenzt, auch hier kann es
    temporär zu Ausfällen kommen, meist aber nur von kurzer Dauer.

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